Wir wünschen allen unseren Kunden ein frohes, geruhsames und harmonisches Weihnachtsfest und die allerbesten Wünsche für das Neue Jahr, besonders natürlich eine weiterhin vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Wir möchten wie jedes Jahr darauf hinweisen, dass wir an Heilig Abend und Silvester ab 15:00 Uhr sowie am ersten Weihnachtsfeiertag und an Neujahr nur Notfallpraxis machen, d.h. zum Beispiel keine künstlichen Besamungen o.ä. Für kranke Patienten sind wir natürlich immer erreichbar!

05.04.11

Jetzt sinnvoll Hunde gegen Borreliose impfen

Seit einem Jahr gibt es einen neuen Borreliose - Impfstoff für Hunde gegen diese von Zecken übertragene Krankheit. Anders als bisher sind in diesem Impfstoff die zwei tatsächlich in Europa relevanten Borrelienstämme enthalten (und nicht wie in dem alten Impfstoff nur der in den USA vorkommende), und der Impfstoff scheint nach den Erfahrungen des letzten Jahres besser verträglich zu sein. Wir haben uns daher wegen zunehmender gefahr durch Borrelien zu einer Impfempfehlung entschlossen. Näheres siehe "Kleintierpraxis"

24.10.10/20.07.11

Untersuchung aller Rinder auf BVD - Virus ab 2011 Pflicht!

Nach langer Planungsphase ist am 01.01.2011 eine neue Bundesverordnung zur Bekämpfung von MD - BVD bei Rindern in Kraft getreten.
Dabei ist BVD tatsächlich auch ein gesundheitlich relevantes Problem. In mit dem Virus frisch infizierten Beständen verwerfen gehäuft Kühe zwischen dem 5. und 8. Trächtigkeitsmonat, es kommt zu Fruchtbarkeitsstörungen, Durchfällen und Anzeichen einer allgemeinen Schwächung des Immunsystems. Dadurch entstehen den betroffenen Betrieben erhebliche auch wirtschaftliche Verluste, abgesehen natürlich vom Leiden der kranken Tiere. Besonders prekär wirkt sich aus, wenn das Virus ein im 3. - 6. Monat trächtiges Tier infiziert, in einer Phase, in der das werdende Kalb gerade sein eigenes Immunsystem "progammiert": Da das Virus auch die Frucht infiziert, wird es dann nach der Geburt von diesem Tier nicht mehr als körperfremd erkannt und entsprechend bekämpt. Diese Tiere bleiben Dauerausscheider und sorgen für immer neue Infektionen der Herden. Normalerweise sterben diese Dauerausscheider in den ersten drei Lebensjahren ziemlich jämmerlich an unstillbarem Durchfall. Ziel des Bekämpfungsverfahrens ist daher, diese Dauerausscheider zu erkennen und schnellstmöglich aus der Herde zu entfernen. Da das Virus nicht ansteckend für Menschen ist, werden diese Tiere geschlachtet, sofern sie noch gesund sind!

Ein Merkblatt mit Details des hessischen Bekämpfungsverfahrens finden Sie hier. Und nähere Infos auch auf der Nutztier - Seite.

24.10.10

 Infektiöse Anämie der Einhufer in Hessen

 Wie sie sicher der Presse entnommen haben, ist bei mehreren illegal aus Rumänien nach Hessen (5), Nordrhein - Westfahlen (1) und Bayern (1) eingeführten Pferden das Virus der ansteckenden Blutarmut der Einhufer festgestellt worden. Diese Infektionskrankheit ist hoch ansteckend und führt bei Pferden, Eseln, Maultieren (und Zebras) unweigerlich zum Tode. Deshalb sind alle nachgewiesenen Virusträger getötet worden, auch die zwei Tiere in Salz und Hosenfeld - Jossa. Weitere Infektionen konnten in unserer Gegend bisher nicht nachgewiesen werden, so dass laut KN vom 21.10.2010 die Ortschaftensperre voraussichtlich Mitte November aufgehoben wird. Nähere Infos finden sich auf der Homepage des FLI.

http://www.fli.bund.de/no_cache/de/startseite/aktuelles-presse/tierseuchengeschehen/ansteckende-blutarmut-der-einhufer-in-deutschland.html

24.10.10

BT - Impfpflicht aufgehoben, dennoch bisher keine Neuerkrankungen!

Obgleich der Bundesrat auf seiner Sitzung am 18.12.09 die Impfpflicht gegen Blauzungenkrankheit aufgehoben und die Bekämpfung der BT "in die Hände der Tierhalter gelegt" hat, sind laut Friedrich - Löffert - Institut zumindest bis August 2010 keine Neuerkrankungen gemeldet worden. Das FLI als nationales Referenzlabor beurteilt die Gefahr von Neuausbrüchen aber nach wie vor als mittel bis hoch. Vor allem im nächsten Jahr werden noch mehr tiere wieder empfänglich sein, wenn der Impfschutz auch der noch "pflichtgeimpften" Alttiere weiter abgesunken ist. Wir werden daher zunächst weiter zur freiwilligen Impfung raten! Zu der Info des FLI:

http://www.fli.bund.de/no_cache/de/startseite/aktuelles-presse/tierseuchengeschehen/blauzungenkrankheit.html

Ältere Artikel zur Blauzungenkrankheit finden Sie auf der Nutztier - Seite!

10.01.10

Neue Kennzeichnungspflicht für Pferde und für Schafe und Ziegen

Pferde, für die nach dem 01.07.2009 ein Equidenpass beantragt wird (alle Pferde müssen ein solches Dokument haben, Esel auch!), müssen zusätzlich mit einem Microchip gekennzeichnet werden. Näheres demnächst auf der Pferdeseite.

Schafe und Ziegen, die nach dem 01.01.2010 geboren werden und zur Zucht verwendet oder gehandelt werden sollen, müssen ebenfalls elektronisch gekennzeichnet werden. Diese Verordnung ist zwar schon in Kraft, aber offensichtlich gibt es beim HVL noch keine elektronischen Ohrmarken, und es weiß auch noch niemand so richtig Bescheid. Sobald sich das ändert, werden wir es hier kundtun.




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